Auf ein Wort

 

Hier können Sie das neueste Miteinander herunterladen

 Miteinander Oktober 2017

Gedankenanstoß für Oktober 2017

 

Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.         Lukas.15,10

 

In dem Kapitel der Bibel, aus dem unser Monatsspruch stammt, erzählt Jesus drei interessante Geschichten. Er beschreibt Menschen mit Bildern aus der Landwirtschaft (Hirte und Schafe), einmal aus der Alltagswelt (eine Frau zuhause ) und einmal aus der Familie (ein Vater mit zwei Söhnen. Jesus macht deutlich: Menschen können auf unterschiedliche Weise verlorengehen.

Ein Schaf trennt sich von der Herde, weil es Neues entdecken wollte. Vielleicht lockte ein Grasbüschel, ein guter Geruch, dem es gefolgt ist. Es hat sich nicht absichtlich von der Herde getrennt, aber Menschen können aus Neugier verlorengehen. – Die Frau verliert Geld. Als sie es merkt, ist die Aufregung groß. Es ist einfach passiert. Es passiert einfach, dass Menschen verlorengehen. – Oder der jüngere Sohn einer Familie will ausbrechen aus den familiären Zwängen. Er nimmt sein Leben nun selbst in die Hand und will sein Leben nach eigenen Vorstellungen leben. Er wollte bewusst für den Vater verlorengehen und leidet dabei schrecklichen Schiffbruch.

Die drei Gleichnisse beschreiben, wie Gott als Hirte, als Frau und als Vater aktiv die Verlorenen sucht, ihnen nachgeht bzw. auf sie wartet. Das Schaf und das Geldstück der Frau haben sich finden lassen; der Sohn allerdings besinnt sich am Tiefpunkt seiner Situation und kehrt um ins Vaterhaus. In allen drei Fällen ist Freude und Jubel im Himmel, wenn verlorengegangene Menschen wiedergefunden werden und umkehren zurück zu Gott. Auch wir dürfen gelegentlich mitwirken bei der Suchaktion Gottes und uns mitfreuen, wenn sich ein Mensch von Gott finden lässt bzw. zu ihm umkehrt. Das wollte Jesus den Menschen damals und das möchte er uns heute sagen.

 

Es grüßt herzlich

Werner Willker