Aktuelles

Es tut sich was…

Seit Ende letzten Sommer ist die LKG vakant. Der Hannoversche Verband (HVLG) hat seine Fühler bereits in viele Richtungen ausgestreckt, um die Predigerstelle möglichst bald neu besetzen zu können. Damit die Zeit der Vakanz gut überbrückt werden kann, wurde jemand gefunden, der uns im Rahmen einer 25%-Anstellung unterstützt. Er wird uns helfen, inspirieren, hinterfragen, ermutigen, wo es nötig ist. Wir freuen uns, dass Oliver ab März zur Verfü- gung steht und wir ihn am 5. März im Gottesdienst bei uns begrüßen können. Aber lassen wir ihn hier selbst zu Wort kommen:

Liebe Mitglieder und Freunde der LKG Bremen! Mein Name ist Oliver Battram, ich bin 34 Jahre alt, mit Sarah verheiratet und wohne in Verden an der Aller. Ich wurde zwischen 2007 und 2010 am Theologisch-Pädagogischen Seminar Malche ausgebildet und bin nun seit knapp 7 Jahren Jugendreferent in der LKG Verden. Meine Stelle hier teilt sich auf in einer halben Anstellung als „klassischer Kinder- und Jugendreferent“ und in einer halben Anstellung als Gitarrenlehrer in der Gemeindemusikschule „ConTakte“, die ja in der LKG Verden integriert ist.

Als ich gefragt wurde, ob ich es mir vorstellen kann, die LKG Bremen in ihrer Vakanz zu unterstützen, passte das genau zu meinem Wunsch, mehr zu predigen und mehr in die Gemeinschaftsarbeit einzutauchen. Ich werde weiterhin in Verden wohnen und in der LKG Verden Jugendreferent bleiben, dafür aber meine Unterrichtstätigkeit herunterfahren. Ich freue mich sehr auf das viele „Neue“, das auf mich wartet und ich hoffe, dass ich – wenn auch nur mit 25% – der LKG Bremen in ihrer Vakanz eine Unterstützung sein werde.

Ganz liebe Grüße aus Verden Oliver Battram

 

 

Freie Fahrt für Freie Naht

Ausflug an den Dümmer See in Lemförde

 

kranichausflug

 

 

Nähstube

nähmaschineUnsere Nähstube läuft nun schon jeden Dienstagvormittag seit Längerem.

Von Kostendeckung kann man bislang nicht sprechen. Wir stecken noch in den „Kinderschuhen“. Materialien werden wir immer mal wieder gebrauchen und evtl. eine Overlock-Maschine. Für alles das benötigen wir eure finanzielle Unterstützung.

Ich würde mich auch sehr freuen, wenn der Eine oder Andere sich auch für die Menschen dort interessiert und an einem Kurs mitmacht um Kontakte aufzubauen (hier sind auch Männer willkommen).

Unser Anliegen ist es doch, die Nähstube zu integrieren und nicht nur unsere Räume zur Verfügung zu stellen. Ich hoffe also auf euer großherziges Interesse für diesen neuen Weg, den wir als Gemeinschaft gehen.

Eure Frauke Gruber

 

 

MusikgottesdienstPraiseteam

Am 10. Juli hatte unsere Gemeinschaft Besuch aus Blumenthal. Unsere Geschwister erfreuten uns mit fröhlichen, geistlichen Liedern.

Das Praiseteam setzte sich zusammen aus einem E-Bass, zwei Akustikgitarren, einem Keyboard und einer Leadsängerin. Hoffentlich kommt diese Gruppe bald mal wieder.

Abschied vom Abendgottesdienst in Baden

Gemeinschaftsarbeit hat in Baden eine lange Tradition. Ende des 19. Jahrhunderts fanden bei Bauer Claus in Holzbaden sonntags um 16.00 Uhr Versammlungen statt. Ab 1897 wohnte Prediger Friedrich Eckhardt, den Vater Claus in den Kreis Verden rief, in Baden. Die Spur verliert sich.Abschied Baden

Erst 1949 traf man sich wieder zu Bibelstunden, betreut von Prediger Kahrs und Schwester Frieda aus der Gemeinschaft Bremen. Diese Arbeit besteht bis heute in Baden und Achim. Durch Glaubensgeschwister aus Bessarabien entstand 1958 in Baden parallel eine Gemeinschaftsarbeit, später mit Chor, Kinder- und Jugendarbeit, eigenem Prediger im Bezirk Achim und einer Versammlung am Sonntag.

Daraus entwickelte sich der Abendgottesdienst, der in großer Treue von Günter Rebers organisiert, geleitet und verantwortet wurde. Seit 2001 ist er durch die Integration des Gem.-Verbandes Nord-Süd Teil unseres Gemeinschaftsbezirkes Bremen.

Neben Haus-, Gebets- und Bibelkreisen ist dieser Abendgottesdienst nur ein Teil der Arbeit, musste aber nun schweren Herzens zum 26.06.2016 aufgegeben werden.

Die Kräfte für Vorbereitung und Organisation reichten nicht mehr aus.

Trotz allem: Es sollte ein Abschied werden in Dankbarkeit unserem Herrn gegenüber. Unsere Pastorin Susanne Hulek hielt uns eine zukunftsweisende Predigt, unser Vorsitzender Walter Wagner und die „dienenden Schwestern und Brüder“ brachten in ihren Grußworten Dank und Segenswünsche zum Ausdruck. Friedrich Martin erinnerte uns an Menschen, die uns vorausgingen und Günter Rebers sprach über Entstehen und Blütezeit der ehem. Bessarabischen Gemeinschaft in Baden.

Die Arbeit in Achim und Baden geht weiter! Dem HERRN sei Dank. Ihm allein gebührt Lob, Preis und Ehre

Friedrich Martin

 

 Stadtteilfest Walle

Die Nähstube in Walle ludt auf dem Stadtteilfest ein…..  Juli 2016

Ob es die Stoffe von Gertrud, die Holzknöpfe von Reinhard, das staubfreie Schild der Gemeinschaft waren – unser bunter, fröhlicher Stand auf dem Stadtteilfest in Walle fand Begeisterung und großes Interesse !

Klasse war auch: Roland verteilte Bibeln und Kleinschriften. Beate und Mathias bastelten mit Kindern „in nullkommanix“ aus Luftballonschlangen nette Tierchen und Figuren.  Eine Schneiderin und Susanne halfen interessierten Frauen, Jugendlichen – auch Kindern(!!) – beim einfachen Nähen von Beuteln aus Jeans und Anhängern aus Papier an der Nähmaschine.

Selbstgenähte Wimpel wurden mit dem eigenen Namen verziert und schmückten in einer lustigen Kette den Nähstubenstand. Die gelben Fähnchen mit Einladungen zum Nähkurs oder „Offenes Nähen für Leute aus Walle und anderen Ländern“ wurden von uns und zeitweise auch von vier lustigen Clowns wortreich verteilt.

Die Nachfrage nach weiteren Nähkursen war enorm. Nähen für Jugendliche, sowie Nähen nach Themen (z.B. Recyclingnähen: Aus alten Taschen neue Rucksäcke) stieß auf Interesse. Unsere Tische mit Bänken luden für Gespräche ein. Dazu hatten wir einen sehr schattigen Platz für den Strom von Besuchern, die dieses wunderbare Stadtteilfest sichtlich genossen.

Die Innensenatorin bezeichnete das Fest in Walle als schönstes in Bremen, denn: Zwischen den vielen Flohmarktständen zeigten Einrichtungen, Gemeinden, Schulen und Vereine auf der langen Vegesacker Strasse, was sie tun, was sie wollen! Trotz der unglaublichen Hitze war der Besuch sehr groß – eine wunderbare Möglichkeit, uns den Wallern zu öffnen und zu zeigen.

Danke an alle Mitwirkenden, Mitbetern und Mitdenkern!