Auf ein Wort

 

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Miteinander Dezember 2018

 

Gedankenanstoß für Dezember 2018

Ein Wort vorweg

(K)Eine Zeit wie jede andere

Dezember – ein Monat wie jeder anderer. Oder doch nicht? Hinter einem liegt der graue November, eine Zeit in der so viele Menschen mit sich selbst kämpfen. Nun aber ist die Freude zu spüren auf die hellen Lichter, die Zeit der Geschichten, der Begegnungen, der Weihnachtsmärkte und der Festtage. Also doch keine Zeit wie jede andere? 24. Dezember – In diesem Jahr fällt er auf einen Montag. Ein Tag wie jeder andere. Wochen- und Arbeitsbeginn. Kurzer Tag, lange Nacht. Der 24. Dezember – ein Tag wie jeder andere, gäbe es die Geburt Jesu nicht. Ich stelle mir die herausfordernde Frage: Was wäre, wenn es kein Weihnachtsfest gäbe? Können wir das Denken? Dieser Tag ohne das Kommen des Gottessohnes. Ohne die Freude auf den Anbruch eines neuen Zeitalters. Ohne den Gott, der den Menschen nahe sein möchte und seine Liebe schenkt. Ohne den Heiland der Welt, das erlösende Kreuz und die Auferstehung Jesu am Ostertag. Ohne den Zugang ins Vaterhaus Gottes. Ohne die Bibel, das Wort Gottes. Ohne die Gemeinschaft der Christen.

Ich entdecke für mich, dass ein solches Szenario im tiefsten Sinn undenkbar ist. Und im weiteren Nachdenken darüber bin ich einfach nur froh und dankbar über das Kommen Jesu in diese Welt, in meine Welt. Das Licht Gottes bricht hinein in die Dunkelheit und erhellt es – es wird Advent und Weihnachten. Also doch kein Tag wie jeder andere? Jesaja 9,1-2+5-6: Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt. […] Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held,Ewig-Vater, Friede-Fürst.

Es liegt in Ihrer Entscheidung. Gott selbst hat sich im Kommen Jesu schon längst für Sie entschieden. Ich lade dazu ein, diese Zeit bewusst zu leben und Jesus in das eigene Lebenshaus einzulassen. Anders als es gedacht und erwartet wird.

Allen ein gesegnetes Christfest und ein behütetes Jahr 2019.

 Michael Senner