Auf ein Wort


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Miteinander August 2019

 

Gedankenanstoß für August 2019

Ein Wort vorweg

Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.           Matthäus 10, 7

Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn jemand der Ihnen nicht so nahe steht, aber schon authentisch und mit einer bemerkenswerten Autorität sagt: „Das Himmelreich ist nahe“ ???
Wird man da als Mensch nicht an die eigene Endlichkeit des Lebens erinnert, an das Abschiednehmen von Dingen, die das Leben für uns wichtig machen? Abschied von geliebten Menschen, von engen Freunden, von wichtigen Wegbegleitern, von Dingen die man im Leben bewirkt oder geschaffen hat, von der Freude an der Natur um uns herum und vielleicht auch materiellem Besitz?
Es ist genau umgekehrt!
Als Jesus seine 12 Jünger berufen hatte, gab er Ihnen Macht über „unreine Geister“ (Matth. 10.1), um sie auszutreiben und sie konnten Krankheiten und Gebrechen heilen.
Jesus adressiert auch gleich seine Jünger, an wen sie sich wenden sollen (Matth:10,5-6)
• Geht nicht zu Menschen, die Gottes Existenz ablehnen.
• Zieht an keine Orte, die gegen Gott gerichtet sind.
• Sondern geht hin zu den verlorenen Schafen, Menschen, die Gott in Ihrem Leben aus den Augen verloren haben.
Der Auftrag der Jünger Jesu mündet in unseren Monatsspruch und wird auch klar benannt (Matth. 10, 8) „Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein und treibt böse Geister aus“.
Was lernen wir daraus: Unser Monatsspruch weist nicht auf unser Lebensende hin, sondern auf das direkte Gegenteil. Es weist auf das ganze volle Leben hin, welches es nur bei Gott gibt.
Das Himmelreich ist deshalb nahe, weil Jesus zu uns auf diese Erde gekommen ist und uns in unserer Not und Unzulänglichkeit hilft.
Weil Gott entschieden hat, dass unser Leben endlich ist, hat er uns Ostern erleben lassen und uns durch seinen Sohn Jesus gezeigt, dass es ein ewiges Leben bei Ihm gibt.
Das ist eine wirkliche und große Freude – HALLELUJA!
Ich wünsche Ihnen allen, dass wir noch mehr Himmelreich schon hier in unserem Leben erkennen.

Herzliche Grüße

Jens Fischer